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Welcome to the Jungle [UMD FILM]
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Welcome to the Jungle [UMD FILM]

UMD Filme Cover: Welcome to the Jungle  [UMD FILM]

Welcome to the Jungle [UMD FILM]

Publisher: Columbia TriStar Home Entertainm.

Typ: UMD Film

Genre: unbekannt

FSK Freigabe: ab 16 Jahren

Releasedatum: 06.12.2005

Bewertung für "Welcome to the Jungle [UMD FILM]"

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Welcome to the Jungle [UMD FILM] - Beschreibung

KURZINHALT:

Obwohl der smarte und coole Beck (Wrestling-Star DWAYNE "THE ROCK" JOHNSON) sich weigert, mit Pistolen zu arbeiten, ist er als knallharter Kopfgeldjäger im Untergrund von L.A. gefürchtet. Eigentlich aber plant Beck seinen Ausstieg aus der Headhunter-Branche: Er will stattdessen seinen Traum von einem kleinen, feinen Restaurant verwirklichen.

Doch so einfach will ihn sein Boss Billy Walker (WILLIAM LUCKING) nicht ziehen lassen. Zuvor muss Beck noch ein letztes Mal sein "Können" unter Beweis stellen: Er soll Travis (SEANN WILLIAM SCOTT), den vorlauten Sohn seines Chefs, aus dem brasilianischen Dschungel zurückholen. Auf der Flucht hat dieser sich in den Amazonas verzogen und sucht dort nach einem wertvollen Schatz. Der anfangs "simple" Routine-Job entpuppt sich schon bald als wilde Hetzjagd durch den Urwald: Beck ist hinter Travis her, der hinter seinem Schatz. Und auch die sexy Rebellenführerin Mariana (ROSARIO DAWSON) ist mit von der Partie. Hinter allen Dreien ist der ebenso habgierige wie durchtriebene Goldminenbesitzer Hatcher (CHRISTOPHER WALKEN) her. Gegen Hatcher und seine kleine Privatarmee schließen Beck, Travis und Mariana sich widerwillig zusammen. Aber auch zu dritt scheinen sie nicht gegen den übermächtigen Bösewicht ankommen zu können... Welcome to the Jungle!


DIE GANZE GESCHICHTE:

Wiederbeschaffungsexperte. So bezeichnet Beck (THE ROCK) selbst sein Betätigungsfeld. Oder anders gesagt: Beck ist Kopfgeldjäger und Geldeintreiber in Diensten des Unterweltchefs Walker (WILLIAM LUCKING). Und Beck ist der Beste in seinem Fach, der Herrscher im Großstadtdschungel Los Angeles, dem keiner etwas vormachen kann, auch wenn er auf den ersten Blick nicht so aussieht. Bei ihm gibt es nur zwei Optionen. Option A: Man kommt seinen Bitten freiwillig nach. Oder Option B: Beck hilft nach. Auch wenn es ihm selbst innerlich mehr Schmerzen bereiten mag, als der armen Seele, die Bekanntschaft mit Becks Pranken machen muss.

In einem angesagten Edelclub muss ein arroganter Footballstar, der es mit seinen Schuldenabzahlungen nicht allzu ernst nimmt, lernen, was es bedeutet, wenn Beck gezwungen wird, zu Option B zu greifen. Weil der Footballer einen wertvollen Ring nicht abgeben will, bekommen erst einmal die Bodyguards des Stars, selbst mit allen Wassern gewaschene und Muskel bepackte Football-Brecher, die Entschlossenheit von Beck zu spüren. Dann kriegt der Star sein Fett ab und wird von Beck durch den Club geprügelt. Mit dem Ring in seinem Besitz bahnt sich Beck den Weg nach draußen. Dort erwartet ihn eine Überraschung, als er von einem verdeckt abgefeuerten Betäubungsgeschoss getroffen und niedergestreckt wird. Der Angreifer nimmt sich den Ring des Footballers und liefert ihn dann an Becks Stelle an Walker ab.

Walker ist Pragmatiker: Er hatte befürchtet, dass Beck es womöglich nicht schaffen könnte und hat deshalb einen Mann zur Absicherung geschickt. Denn tatsächlich hat auch Beck Schulden bei Walker. Seine Betätigung als Wiederbeschaffungsexperte ist sein Weg, die Schulden abzuarbeiten. Wenn es endlich soweit ist, will er der Gewalt den Rücken kehren und sich seinen Wunschtraum erfüllen, ein kleines aber feines Restaurant zu eröffnen. Tatsächlich ist die Zeit bald gekommen. Mit seinem Boss einigt sich der müde Kopfgeldjäger auf einen letzten Auftrag - den schwierigsten seiner Laufbahn. Im Amazonasdschungel von Brasilien soll er in einem winzigen Kaff namens El Dorado einen Mann aufstöbern und nach Amerika zurückbringen: Walkers eigenen Sohn Travis (SEANN WILLIAM SCOTT).

Kurz darauf befindet sich Beck bereits an Bord eines abgetakelten zweimotorigen Flugzeugs, das von dem verrückten Schotten Declan (EWEN BREMNER) durch endlose Schluchten mitten durch den Dschungel gesteuert wird. So recht wohl will sich Beck bei dem wackeligen Flug nicht fühlen, doch die Aussicht auf sein Restaurant lässt ihn die Zähne zusammenbeißen. Tatsächlich gelingt die Landung in der Nähe von El Dorado. Dort soll Beck den Amerikaner Hatcher (CHRISTOPHER WALKEN) aufsuchen. Dieser kam während des brasilianischen Goldrauschs in den 80er Jahren in den Dschungel und hat in dem kleinen Dorf - ein von Spaßvögeln verfremdetes Ortsschild weist es als "Helldorado" aus - eine Schreckensherrschaft aufgebaut.

Mit Hilfe seines skrupellosen Bruders und einer Handvoll zu allem entschlossener Söldner hat Hatcher die bettelarmen und dahinvegetierenden Einheimischen versklavt: In endlosen Schichten müssen sie in einer gewaltigen Mine Gold schürfen. Mitleid kennt Hatcher nicht. In Helldorado geschieht nichts ohne seine Erlaubnis. Das ist auch der Grund, warum Beck ihn aufsucht. Schnell kommen die beiden ins Geschäft: Für ein Entgelt von 10.000 Dollar gibt Hatcher dem Gast aus Kalifornien grünes Licht, Travis mit in die Vereinigten Staaten zu nehmen, und verspricht, Beck nicht dabei zu behindern.

In einer nahe gelegenen, wenig einladenden Kneipe versucht ausgerechnet dieser Travis, seine ehemalige Freundin Mariana (ROSARIO DAWSON) zu überreden, ihm bei der Suche nach der Gatto Diablo, einer sagenumwobenen, wertvollen Statue, zu helfen. Für den Amateur-Indiana-Jones hängt alles von dem Fund ab: Er will sich damit einerseits beweisen und einen Namen als bedeutsamer Archäologe machen, andererseits benötigt er den mit der "Teufelskatze" verbundenen Reichtum, um sich endgültig von seinem Vater abnabeln und seines Einflusses entziehen zu können. Nur widerwillig erklärt sich Mariana, eine Eingeborene mit starker Bindung zu ihrem Volk und dessen Traditionen, bereit, Travis ihr Boot zu Verfügung zu stellen. Die Gatto Diablo ist ein wichtiges Relikt der Amazonas-Indianer, ein Symbol für ihre Unabhängigkeit und Freiheit. Weil Travis insistiert und behauptet, er wisse genau, wo sich die verschollene Statue verborgen sei, macht sie mit.

Im nächsten Moment sieht es allerdings so aus, als würde Travis das Boot nicht mehr brauchen. Beck hat die Kneipe betreten und Travis sofort erkannt. Wie gewohnt, bietet der Headhunter ihm die Optionen A und B an. Travis will sich für C entscheiden und fängt sich dafür gleich ein paar Backpfeifen ein. Das Duell der beiden wird allerdings von Hatcher und dessen Männern unterbrochen. Unmissverständlich stellt Hatcher klar, dass er Beck belogen habe: Er hat aufgeschnappt, dass Travis weiß, wo sich die Gatto Diablo befindet und will den Schatz nur für sich selbst. Beck kann Hatchers Verrat nicht akzeptieren. Und schon ist eine wilde Keilerei im Gange, in deren Verlauf Beck die Angst einflößenden Männer des Mini-Despoten ausschaltet.

Mit Travis flieht er in einem Jeep in Richtung Flugzeug-Rollfeld, um in Declans klappriger Maschine so schnell wie möglich Helldorado hinter sich zu lassen. Doch diesmal macht ihm Travis einen Strich durch die Rechnung, der nicht im entferntesten gewillt ist, die Gatto Diablo zurück zu lassen und zu seinem Vater zurück zu kehren. Wagemutig greift er Beck ins Steuer und steuert den Jeep über eine Klippe einen steilen Abhang hinab. Die beiden Männer werden aus dem Jeep geschleudert, purzeln den Berg und schließlich einen Abhang hinunter in einen Tümpel - und haben Glück, dass sie darin nicht vom abstürzenden Wagen erschlagen werden. Travis versucht die Flucht, wird aber schnell wieder von Beck geschnappt, dessen Geduldsfaden mittlerweile gerissen ist.

Während Hatcher und seine Schergen von El Dorado aus die Verfolgung aufnehmen, kämpft sich das ungleiche Paar Beck und Travis durch den dichten Regenwald. Eines steht fest: Einander ausstehen können sie nicht. Als Beck bei einer von Travis erzwungenen Pinkelpause versehentlich in eine Falle tritt und von einer Schlinge an den Füßen vom Boden gerissen wird, hat zu seiner eigenen Überraschung Travis die Oberhand. Mit den aus Becks Hosentasche gefallenen Schlüsseln befreit er sich von seinen Handschellen und macht keinerlei Anstalten, dem hilflos herumbaumelnden Beck zu helfen ... bis er selbst in eine Schlinge tritt und kurz darauf hilflos neben dem Kopfgeldjäger hängt. Und als wäre die Situation nicht schon schlimm genug, werden die beiden auch noch von einer Horde Affen attackiert.

Erst als Schüsse fallen, flüchten die Quälgeister. Und Beck und Travis geraten vom Regen in die Traufe, denn jetzt stehen sie plötzlich zu allem entschlossenen Rebellen gegenüber. Der des Brasilianisch mächtige Travis soll vermitteln und macht natürlich das genaue Gegenteil. Beck ahnt nicht, dass Travis ihn bei den Rebellen anschwärzt und behauptet, er würde gemeinsame Sache mit Hatcher machen - und muss schon bald darauf in deren versteckten Camp an einem Fluss ein Duell gegen die Männer um den quirligen Manito (ERNIE REYES JR.) ausfechten, welches er nur knapp für sich entscheiden kann. Am Abend erwartet Beck und Travis eine Überraschung, als sich ein Motorboot dem Camp nähert: Mariana ist die Anführerin der Rebellen und klärt sämtliche Missverständnisse auf. Schnell erkennen die Einheimischen in Beck einen Gleichgesinnten und schließen Freundschaft.

Doch ihre gemeinsame Feier nimmt ein jähes Ende, als Hatcher und seine Männer auftauchen und das gesamte Camp niedermähen. Mariana, Beck und Travis gelingt die Flucht im Motorboot. Nach endlosen Streits darüber, wohin die Reise gehen soll, überredet Travis die beiden anderen, ihm bei der Schatzsuche nach dem Gatto Diablo zu begleiten. Tatsächlich finden sie das bestens abgesicherte Relikt in einer Höhle hinter einem Wasserfall und können es unbeschadet in ihren Besitz bringen. Als Mariana den Jungs am Lagerfeuer eine verführerisch köstliche Frucht zum Essen anbietet, ahnen Beck und Travis nicht, dass diese zunächst eine psychedelische und dann eine lähmende Wirkung hat. Auf diese Weise außer Gefecht gesetzt, müssen sie mit ansehen, wie Mariana sich die goldene Statue schnappt, um sie zu ihren Leuten zu bringen.

Als Beck und Travis wieder zu sich kommen, das Dorf erreichen und feststellen müssen, dass Mariana unterwegs von Hatcher gefangen genommen wurde, sind sich erstmals einig: Dafür muss Hatcher zahlen. Und gemeinsam machen sie sich daran, in dem Höllenloch endlich einmal richtig aufzuräumen ...


PRODUKTIONSNOTIZEN:

Die Mission...

Eine zeitgemäße Actionkomödie, die sich vor dem rauen, ungezähmten Kulisse des Amazonas-Dschungels abspielt: Das war der perfekte Folgefilm für The Rock nach seinen ersten Hauptrollen in The Scorpion King (The Scorpion King, 2002) und The Mummy Returns (Die Mumie kehrt zurück, 2001) - mit dem er sein Leinwanddebüt gegeben hatte.

"Meine letzten zwei Filme, na ja, meine beiden einzigen Filme waren historische Stoffe", meint The Rock. "Also suchte ich nach etwas Zeitgemäßem und nach einer leicht geheimnisvollen Rolle, die ich mit einem gewissen Augenzwinkern spielen konnte, ohne dass das der Idee der Figur einen Abbruch tun würde. Beck ist der quintessenzielle zögernde Held, eine jener klassischen Figuren, die mit jeder Situation umgehen können, aber dennoch mit einem Problem nach dem anderen konfrontiert werden."

Während sie gemeinsam The Scorpion King drehten, diskutierten The Rock und Produzent Kevin Misher, der einstige Produktionspräsident von Universal Pictures, die Möglichkeit einer weiteren Zusammenarbeit. Die Produzentin Karen Glasser erinnerte sich an eine spannende, handfeste Abenteuergeschichte, die sie gelesen hatte und machte The Rock und Misher darauf aufmerksam. Nachdem der sein Interesse an dem im Amazonas-Dschungel angesiedelten Actionabenteuer bekundet hatte, brachte Universal das Projekt schnell ins Rollen. Alle Beteiligten stimmten zu, dass die Geschichte Elemente hatte, die im Rahmen eines geradlinigen Actionfilms gleichzeitig familiär und dennoch innovativ waren. Und The Rock, für den der Aufstieg zum Superstar nach seinem charismatischen Auftritt in The Scorpion King nur noch eine Frage der Zeit ist, sollte der Held dieser Geschichte werden.

Bald darauf kam Produzent Marc Abraham mit an Bord. Das Team passte das Drehbuch dem Star des Films an und achtete dabei darauf, dass die Geschichte The Rock genug Raum dafür ließ, seine angeborenen athletischen Fähigkeiten und sein beeindruckendes komisches Timing (das bislang zwar noch nicht ausreichend auf der Leinwand zu sehen, dem amerikanischen Fernsehpublikum bei seinen wunderbaren Auftritten als Gastmoderator der Comedy-Serie "Saturday Night Live" aber bereits aufgefallen war) auszuspielen.

"An The Rock ist besonders bemerkenswert, dass er Stunts oft besser ausführt, als es die meisten Stuntdoubles könnten", meint Produzent Misher. "Es macht Riesenspaß, einfach die Kamera weiterlaufen zu lassen und zu wissen, dass das Publikum genau weiß, dass man tatsächlich The Rock sieht, der diese irren Stunts durchführt. Als Produzent denkt man natürlich auch: ,Was machen wir da eigentlich, das ist doch unser Star da draußen!"

"Wer The Rock kennt, weiß, dass er sehr witzig und charmant ist", fügt Abraham hinzu. "Und WELCOME TO THE JUNGLE gibt ihm ausreichend Gelegenheit, diese beiden Seiten von sich auf der Leinwand zu zeigen. Als Darsteller verfügt er über einen großartigen Instinkt. Und durch seine Karriere als Athlet hat er alles über Drive und Disziplin gelernt. Doch die große Wahrheit ist, dass ihm die Starpower einfach angeboren ist."

Peter Berg, ein bekannter Film- und Fernsehschauspieler, den man aus The Last Seduction (Die letzte Verführung, 1994) und Cop Land (Cop Land, 1997) kennt, sammelte erste Erfahrungen als Regisseur mit dem Inszenieren von einzelnen Episoden der Serie "Chicago Hope" (in der er auch eine Hauptrolle bekleidete) und gab sein Leinwanddebüt als Regisseur mit der schwarzen Komödie Very Bad Things (Very Bad Things, 1998), die er selbst geschrieben hatte.

Bergs Erfahrung als Schauspieler und Verständnis für den darstellerischen Prozess sowie sein pointierter, einzigartiger Ansatz für die Verfilmung des Drehbuchs machten ihn zum Favoriten für die Regie von WELCOME TO THE JUNGLE und die Visualisierung der harten Action, die die zahlreichen verschiedenartigen Elemente des Stoffes aber nicht überlagern durfte.

"Auf dem Papier mag Pete nicht wie die erste Wahl für die Regie eines großen Actionfilms aussehen", gibt Misher zu. "Aber er hat als Schauspieler und als Regisseur bewiesen, dass er ein bewundernswertes Gespür beim Umgang mit Genre übergreifenden Projekten hat. Und WELCOME TO THE JUNGLE ist kein typischer Actionfilm. Die Elemente, die ihn anders und besonders machen, sind die Figurenzeichnung und der Humor. Genau das kommt den Qualitäten von Pete als Regisseur entgegen. Dazu kommt, dass er sich der Herausforderung gestellt und einen aufregenden, dynamischen Film mit großer Action abgeliefert hat, der voller farbenreicher Charaktere und Situationen steckt."

"Pete war vor allem deshalb eine perfekte Wahl, weil er versteht, was Konflikt bedeutet", merkt Glasser an. "Ob ein Film nun eine Komödie oder ein Actioner ist, spielt keine Rolle. Auf jeden Fall braucht er eine Grundspannung, und Pete kapiert das. Offensichtlich kann er sich wunderbar in Figuren hineindenken und versteht den schauspielerischen Prozess und was ein Schauspieler für seine Darstellung benötigt. Seine Vision für die Action war sehr kreativ. Er wollte die Dinge auf den Kopf stellen und ein bisschen mit ihnen spielen, denn das entspricht seinem Naturell."

Der Regisseur war begeistert von seiner Verpflichtung für ein Projekt mit The Rock in der Hauptrolle. Neben The Rocks vorangegangener Filmarbeit war Berg auch von seinen Auftritten für die Wrestlingliga WWE angetan: "Wenn The Rock in diesen riesigen Stadien auftritt, hält er immer endlose Monologe und lässt es sich nicht nehmen, Leute im Publikum oder andere Wrestler hochzunehmen. Das ist richtiges Theater. Und sein Publikum ist wie hypnotisiert. 35.000 Leute - und er hat sie voll in der Hand. Da wurde mir klar, dass dieser Kerl auch schauspielerisch richtig was auf dem Kasten hat. Dazu kommt sein dominierendes Auftreten. An all dem feilt er jeden Tag, weil er ständig dazulernen muss, wie man ein ganzes Auditorium kontrolliert. Ich war also zuversichtlich, dass er sich in jeder Situation behaupten können würde, selbst an der Seite eines Veteranen wie Christopher Walken."

Ähnlich wie die harte Actionarbeit, die der Star während seiner Zeit beim Football und Wrestling absolvierte, sind auch die entsprechenden Sequenzen in WELCOME TO THE JUNGLE einfach gesagt genuin und unverkennbar The Rock. Die Action wird zu großen Teilen von ihm selbst durchgezogen - ohne die Zuhilfenahme von Postproduktionsmagie, mit der man The Rocks Beck mit einem CGI-Beck ersetzen könnte.

Den Filmemachern war immer bewusst, wie sehr dem Star die Authentizität seiner Stuntszenen am Herzen lag. Produzent Abraham sagt: "Immer wenn wir an Actionszenen arbeiteten, in denen The Rock zu sehen ist, gaben wir uns alle erdenkliche Mühe, sie weitestgehend ohne Tricks über die Bühne zu bringen. Man sieht in diesen Sequenzen immer das Gesicht von The Rock auf dem Körper von The Rock. Er ist ein Star, der wirklich all seine Stunts selber machen kann."

Berg kann dem Produzenten nur zustimmen: "The Rock ist ein neuer Typ von Actionschauspieler. Er ist es wirklich. Er ist nicht etwas, was ich einfach definieren könnte. Seine Fähigkeit, Risiken einzugehen und neue Dinge auszuprobieren und immer dazulernen zu wollen, überraschte mich. Ich habe mich dann noch mehr angestrengt, ihn so gut aussehen zu lassen, wie ich nur konnte."

Für die Rolle des Travis fanden die Filmemacher in dem Schauspieler Seann William Scott, den man wohl am besten aus der American Pie-Trilogie kennt, den idealen Gegenpol zu The Rock. Scott war begeistert von der Rolle, weil sie ganz anders war als seine vorangegangenen Parts, und arbeitete eng mit Peter Berg zusammen, um auf diese Weise sicherzugehen, dass Travis die drahtige Qualität beibehielt, die ihn ursprünglich an der Rolle fasziniert hatte. Zugleich hoffte er, sich mit WELCOME TO THE JUNGLE von seinen bisherigen Parts abzuheben.

Scott sagt: "Dies ist der erste Film, beim dem ich die Möglichkeit für eigenen Input erhielt. Ich wollte einen Typen spielen, der ein bisschen älter ist, smarter und ein bisschen schräg. Und Peter fand das prima."

Berg meint: "Diese zwei Jungs funktionieren so gut nebeneinander, weil der Kontrast zwischen ihren Persönlichkeiten so gewaltig ist. Dies sind zwei Figuren, die definitiv niemals länger als zwei Minuten nebeneinander verbringen würden, wenn sie nicht absolut dazu gezwungen sind. Der Stil von The Rock und Seann entspricht wunderbar ihren jeweiligen Typen. Ich finde, Seann hat richtiges Charisma. Wenn man sich seine Auftritte als Stifler in den American Pie-Filmen ansieht, dann entdeckt man hinter dem ganzen Nonsens einen sehr begabten und mutigen Darsteller. Er hat ein echtes Feuer, das in ihm lodert. Für einen Schauspieler ist das der wichtigste Rohstoff."

"Man sieht in diesem Film einen Seann William Scott, wie man ihn noch nie erlebt hat", erzählt Glasser. "Er ist nicht albern, obwohl Travis durchaus seine schrägen Seiten hat. Er macht Spaß, weil man nie genau vorhersehen kann, was er als nächstes machen wird. Seann ist furchtlos, weil er die Traute hat, sich da draußen hinzustellen und einfach abzuwarten, was passieren wird."

The Rock war enthusiastisch, als Seanns Name erstmals für die Rolle des Travis genannt wurde. Als die Filmemacher die unmittelbare und mühelose Chemie zwischen den beiden erkannten, war ihnen klar, dass sie das perfekte Team gefunden hatten.

"Ich hatte eine wirklich tolle Zeit mit Seann", erklärt The Rock. "Mit ihm fällt mir die Arbeit unheimlich leicht. Er nimmt seine Arbeit ernst, aber gleichzeitig liebt er es, Spaß zu haben. Hinter der Kamera haben wir Freundschaft geschlossen. Wir lachen pausenlos miteinander, nehmen einander auf den Arm und reißen Witze. Ich hoffe, dass sich diese Dynamik auch auf die Leinwand überträgt."

"In der Weise, wie die Figuren inmitten all der Action aufeinander reagieren, wird die Persönlichkeit des Films etabliert. Wie Seann und The Rock das völlig gegensätzliche Wesen von Travis manischer Elektrizität und Becks überragendem Stoizismus ausspielen, ist die Hauptattraktion unseres Films", freut sich Misher.

Scott war mehr als dankbar dafür, dass Berg seine Wurzeln im Schauspiel hat. Er meint: "Ich habe mich als Schauspieler noch nie so verstanden gefühlt wie von Peter, der mir viel Vertrauen entgegen brachte. Wir haben beide einen Sinn für schrägen Humor. Das war perfekt. Manchen Impulsen, die ich lustig finde, würde ich eigentlich nie nachgeben. In diesem Fall war es okay, weil wir auf einer Wellenlinie lagen. Er ist ein Regisseur, der mit Verstand an die Arbeit geht. Ihm ist immer bewusst, dass er eine Geschichte erzählen und interessante Figuren zu Leben erwecken will. Wenn man tolle Action hat, aber keine Geschichte, dann wird das niemanden interessieren."

Oscar®-Gewinner Christopher Walken, der erst unlängst für seine Leistung in Catch Me If You Can (2002) erneut für einen Oscar® nominiert wurde, wurde als Hatcher besetzt, ein Überbleibsel aus den Tagen von Brasiliens Goldrausch in den 80er Jahren, der nicht aufhört, das Land zu plündern und die verarmten Einheimischen zu unterjochen, um zu Reichtum zu kommen.

Die Filmemacher setzten darauf, dass Walken, der als Schauspieler dafür bekannt ist, trotz limitierter Zeit auf der Leinwand einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, auch diesem ungewöhnlichen Bösewicht seinen typischen bösartigen Stempel aufdrücken können würde. Walken sagt über sein Porträt des Despoten: "Alle Bösewichte müssen eine rationale Begründung für ihr Tun haben. Hatcher glaubt, dass er Zivilisation in den Dschungel bringt. Er versucht seine Handlungen zu rechtfertigen, indem er sich als Erdenbürger ausgibt, der den Ausgebeuteten zu Hilfe eilt. Er ist fürchterlich."

Der Regisseur sagt: "Chris Walken zuzusehen, war aufregend. Er ist einer der wenigen Leute, die das Telefonbuch vorlesen könnten und man säße immer noch da und wäre hingerissen. Ein einziger Satz von ihm kann gleichzeitig beängstigend, verwirrend und lächerlich sein... und vermutlich auch noch bewegend - alles auf einmal."

Darauf entgegnet Walken: "Peter ist ein wunderbarer Schauspieler, und das spiegelt sich in seiner Inszenierung wider." Auf den anstrengenden 14-Wochen-Dreh angesprochen, meint er: "Er wickelt all das mit Anmut und Leichtigkeit ab."

Rosario Dawson ist die einzige Frau unter den Hauptfiguren und spielt die geheimnisvolle Mariana, die eine Art sozialen Kompass für Beck und Travis darstellt. Für Dawson war die Action das Tüpfelchen auf dem I, aber tatsächlich genoss sie vor allem die Möglichkeit, einmal eine harte Frau zu spielen, die es im Dschungel mit den Jungs aufnehmen kann.

Dawson meint: "Jedem wird die Action und das Abenteuer gefallen - all das ist unglaublich. Aber ganz besonders toll fand ich - mal abgesehen vom Offensichtlichen, nämlich dem Spielen neben The Rock und Seann William Scott - dass Mariana nicht einfach nur das Standardmädchen in der Geschichte ist. Wie sich herausstellt, nimmt sie sogar eine entscheidende Position ein. Es gibt da gewisse Aspekte an ihr, von denen das Publikum nichts ahnt. Das ist es, was einem Schauspieler Spaß macht."

Berg sagt dazu einfach: "Rosarios Talent, ihr Auftreten, ihr Lächeln - sie ist einfach großartig als drittes Glied im fortwährenden Machtkampf zwischen Beck und Travis. Sie gibt Mariana echte Tiefe und etwas Geheimnisvolles, was der Geschichte unheimlich gut tut."

Die Besetzung wurde komplettiert mit dem schottischen Schauspieler Ewen Bremner als exzentrischer Buschpilot Declan, der Beck in den Amazonas-Dschungel fliegt, Jon Gries als durchgeknallter Bruder Hatchers, Harvey; und der mittlerweile als Schauspieler arbeitende Martial-Arts-Champ Ernie Reyes Jr. als brasilianischer Rebell Manito, der Beck in einem spektakulären, von Andy Cheng choreographierten Duell herausfordert.

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